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Herzlich Willkommen in der katholischen Pfarrei
"St. Bonifatius" in Erfurt-Hochheim!
 


+++ Ab 01. 08. 2020 ist Herr Pfarrer Wolfgang Hunold aus Erfurt-Melchendorf für die Pfarrgemeinde „St. Bonifatius“ zuständig. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! +++ Telefon: 0361/416269 +++ Anschrift: Kath. Pfarramt St. Nikolaus, Schulzenweg 5, 99097 Erfurt. In allen Anliegen wenden Sie sich bitte an Herrn Pfarrer Hunold. Vielen Dank! +++ „St. Bonifatius“ Erfurt-Hochheim +++ Schöne Sommerferien! +++ +++


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Pfarrei "St. Bonifatius"
Erfurt-Hochheim
Kirchort "St. Raphael"
Nesse-Apfelstädt OT Neudietendorf
Kirchort "St. Elisabeth"
Erfurt-Bischleben

 

 

Gedanken zur Weihnacht
Mein Geschenk

krippenkindMich beschäftigt die Frage, welche Rolle eigentlich ich selbst im Geschehen der Weihnacht habe, jenem einzigartigen heiligen Schauspiel, das Gott selbst inszeniert hat, um seine widerborstigen Geschöpfe zu erfreuen. Denn hier nur Zuschauer zu sein, reicht nicht aus. Vor allem auch deshalb nicht, weil ich das göttliche Stück namens „Erlösung“ in seiner ganzen Tiefe doch letztlich nicht begreife und darum möglicherweise an der vollkommen falschen Stelle applaudiere. Oder kann man in Wahrheit verstehen, was Gott an uns nur so faszinierend findet, warum er so verrückt ist nach der verstockten Kreatur namens Mensch und weshalb er auch noch dem letzten Schlendrian hinterher rennt, für dessen Seelenheil ein versohltes Hinterteil manchmal angemessener wäre, als so ein unverdientes Geschenk wie das der Weihnacht.

Die Rollen bei der weihnachtlichen Uraufführung sind bekannt: Die Hirten sehen, staunen und verkünden (Später werden sie in der Kirche zu „Oberhirten“). Die Weisen aus dem Morgenland greifen tief in die Tasche und schenken königlich. Hier könnte man sich schon gut einklinken. Doch, was gibt’s noch zu vergeben? – Herzloser, unnachgiebiger Herbergswirt? Nein, Danke. – Ochse und Esel wäre da schon besser. Klingt aber nicht so gut, wenngleich sie in dem Stall für eine tierische Wärme sorgen.

Also alle Rollen vergeben? Noch nicht ganz. Bei dem Gedanken an so manche Weihnachtspredigt, die ich in den kommenden Tagen zu halten habe – die vielen Worte, die die Kirchenschafe vom Hirten in liturgischer Kleidung hören werden und ertragen müssen, stoße ich ganz unerwartet auf meinen ganz persönlichen Part bei dem göttlichen Stück:

Ja, das mache ich. Ich liefere dem Jesuskind in der Krippe das Stroh, auf das es Maria voll Liebe legt. Es soll ja nicht frieren und weich liegen soll es auch.

Ideenspender dieses schönen Gedankens ist der Hl. Thomas von Aquin (1224-1274). Er hat im tieffrommen Mittelalter die Theologie auf Hochglanz gebracht, indem er mit den Augen des griechischen Denkers Aristoteles über Gott und die Welt nachdachte. Damit hat er nicht nur den antiken Geistesriesen dem Vergessen entrissen, sondern wurde dabei selbst einer der ganz Großen der Kirche und der abendländischen Kultur.

Aber am Ende seines Lebens bekennt dieser blitzgescheite Gottesfreund, dass letztlich alles nur Stroh gewesen sei, was er über Gott aufgeschrieben habe. Doch setzt er hinzu den Vermerk: im Vergleich zu dem, was er schauen durfte. Gedroschenes Stroh als Bild unseres oft leeren Geredes.

Ich greife nach der Äußerung des frommen Gelehrten und übertrage sie auf das eigene Stroh meiner Gedanken und Worte in den Weihnachtsgottesdiensten und sonst im Jahr. Strohtrockenes Zeug, was da die Leute schlucken müssen, wo sie doch Vitamine und Aufbaustoffe bräuchten. Vieles ist nicht genießbar. Es nährt nicht und führt nicht zur Mitte, aus der heraus Menschen handlungsfähig werden. Dass das nicht nur für mich gilt, sondern auch für andere Buchstabendrechsler und Meinungsmacher im täglichen Verwirrspiel  – das ist für mich nur ein sehr schwacher Trost.

Bleibt nur die Hoffnung, dass diese meine armselige Gabe, diejenigen, die ich damit „beglücke“, wenigstens ein bisschen wärmt und wenn’s geht, nicht allzu sehr sticht.

Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und eine gesegnete Zeit im kommenden Jahr,

Ihr Pfarrer Wolfgang Hunold.

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